Reviere

Revier Untersberg

Die bis zum Jahr 1870 im königlich Bayrischem Besitz stehenden Waldungen am Untersberg, wurden 1872 an Karl und Henriette Klusemann verkauft. In weiterer Folge wurde der Besitz durch Ankauf des Schlosses Glanegg und den anliegenden landwirtschaftlichen Gründen, sowie der Schweigmühl – und Firmianalm vergrößert.

1896 erwarb die Familie Mayr Melnhof den gesamten Besitz. Durch Ankauf und Tausch wurden seither zahlreiche Wiesenparzellen, die restlichen Teile der Vierkaser – Klinger – und Schweigmühlalm einverleibt, so daß das Revier heute 2.746 ha umfasst.

Revier 
Anthering-Haunsberg-Nussdorf

Die Antheringer Au war bei den Erzbischöfen ein beliebtes Jagdgebiet. Als Bestandteil der ehemaligen Salzburger Kameralforste kam das Revier Nußdorf, sowie der Nußdorfer und Weitwörther Haunsberg, wie auch die Antheringer und Weitwörther Au, mit Kaufvertrag vom Jänner 1875 in den Besitz der Familie Mayr Melnhof.

Nach umfangreichem Schotterabbau in den 70er bis Mitte der 90er Jahre, erfolgte eine umfassende Rekultivierung und Renaturnierung durch den Forstbetrieb.


Diese war so erfolgreich, dass insbesondere mit dem Hinweis auf den ökologischen Wert der ehemaligen Schotterabbauflächen, die Antheringer Au als Europaschutzgebiet ( Natura 2000 ) nominiert wurde.Heute umfasst das Revier ca. 1.642 ha

Revier 
Henndorf-Thalgau -Neumarkt

Der Revierblock „Henndorf, Thalgau, Neumarkt“ bildete einen Teil der Salzburger Kameralforste und unterstand ab dem Jahr 1850 der K.u K. Berg-, Salinen- und Forstdirektion Salzburg. Mit Kaufvertrag vom 21. Jänner 1875 wurde das Revier von der Familie Mayr-Melnhof erworben. Damals hatte der Revierteil Thalgauberg eine Fläche von ca. 566 ha, die vor allem um die Jahrhundertwende durch Zukäufe auf den heutigen Flächenstand von 653 ha gebracht worden ist. 
So sind in den Jahren 1890 bis 1892 größere Teile aus dem Vorderrauchenschwandtgut, 1895 Teile aus dem Hinter- rauchenschwandtgut und 1905 das Klein- und das Großfinkenschwandtgut angekauft worden.
Wurden vorher jeweilige Flächen nach Gemeinden als separate Teilbetriebe verwaltet, wird das Revier ab 2008 dann auch bezüglich Einheitswert und Verbuchung als ein Revier organisiert. Im Februar 2019 war das Revier auf nahezu der gesamten Fläche ( ca. das 8fache des gesamten Einschlages) von enormen Schneedruckschäden betroffen. 
Heute umfasst das Revier ca. 1.551 ha.